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Die Absenderregeln von Google und Yahoo: was seit 2024 Pflicht ist

Seit Februar 2024 setzen Google und Yahoo Mindestregeln für Absender durch. Was für alle gilt, was ab 5.000 Mails pro Tag dazukommt — und wie Sie die Pflichten erfüllen.

6 Min. Lesezeit · Stand 2. September 2026

Im Februar 2024 haben Google und Yahoo aufgehört zu bitten und angefangen durchzusetzen: Wer die Mindestanforderungen an Absender nicht erfüllt, dessen Post wird verzögert, in den Spam sortiert oder abgewiesen. Microsoft hat 2025 für Outlook.com nachgezogen. Die Regeln treffen nicht nur Newsletter-Versender — die Grundstufe gilt für JEDE Domain, die diesen Postfächern schreibt.

Stufe 1: Pflichten für alle Absender

Stufe 2: ab ~5.000 Mails pro Tag an Gmail

Was das praktisch bedeutet

Für ein typisches KMU heißt das: SPF-Eintrag mit allen Versanddiensten, DKIM bei jedem Dienst aktiviert, DMARC mindestens auf p=none mit Berichtsadresse — und beim Newsletter-Werkzeug prüfen, dass die Ein-Klick-Abmeldung eingeschaltet ist (bei den großen Diensten ein Schalter, keine Programmierung). Alles davon sind DNS-Einträge und Portal-Einstellungen; nichts davon braucht neue Software.

Der Lohn ist messbar: Beglaubigte Post von Domains mit sauberem Ruf kommt bei Gmail und Yahoo zuverlässig an. Und der Schutz wirkt in beide Richtungen — mit DMARC auf reject können Betrüger Ihre Domain auch nicht mehr für Rechnungs-Fälschungen an Ihre eigenen Kunden missbrauchen.

Häufige Fragen

Ich versende nur normale Geschäftspost — betrifft mich das?

Ja, die Grundstufe: SPF oder DKIM müssen bestehen, sonst behandeln Gmail und Yahoo Ihre Post nachrangig. Und weil DMARC absehbar zum Standard wird, lohnt sich die volle Einrichtung auch unterhalb jeder Mengen-Grenze.

Gelten die Regeln auch für Bestätigungs- und Rechnungsmails?

Die Beglaubigungspflichten ja — sie unterscheiden nicht nach Inhalt. Die Ein-Klick-Abmeldung verlangt Google für Werbe- und Massenpost; transaktionale Mails wie Rechnungen brauchen sie nicht.

Woher weiß ich meine Spam-Beschwerderate?

Google zeigt sie in den kostenlosen Postmaster Tools (Anmeldung mit der eigenen Domain). Wer regelmäßig größere Mengen versendet, sollte dort einmal im Monat hineinsehen.