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DMARC-Eintrag erklärt: Beispiel zum Kopieren und was jeder Parameter bedeutet

Der DMARC-Eintrag ist ein TXT-Eintrag unter _dmarc.ihre-domain. Drei fertige Beispiele (Einstieg, Verschärfung, Ziel), jeder Parameter erklärt — p, rua, ruf, pct, sp, adkim, aspf, fo — und die Regeln, an denen Einträge scheitern.

7 Min. Lesezeit · Stand 7. September 2026

Ein DMARC-Eintrag ist ein TXT-Eintrag im DNS Ihrer Domain unter dem Namen _dmarc.ihre-domain.at. Er sagt jedem empfangenden Mailserver, was mit Mails geschehen soll, die SPF- und DKIM-Prüfung nicht bestehen — und wohin Berichte darüber gehen. Der kleinste sinnvolle Eintrag hat drei Teile und ist in einer Minute gesetzt:

DNS-Eintrag vom Typ TXT:
Name / Host
_dmarc.beispiel.at
Wert
v=DMARC1; p=none; rua=mailto:dmarc@beispiel.at
Der Einstieg: nichts wird abgewiesen, aber Sie bekommen Berichte. Die Adresse hinter rua= muss existieren und Post annehmen können.

Die Parameter im Einzelnen

Drei fertige Einträge für die drei Stufen

DMARC wird nicht auf einmal scharf gestellt, sondern in Stufen — wer sofort reject setzt, weist die eigene vergessene Post ab. Der Ablauf steht im Stufenplan; hier die Einträge dazu:

DNS-Eintrag vom Typ TXT:
Name / Host
_dmarc.beispiel.at
Wert
v=DMARC1; p=none; rua=mailto:dmarc@beispiel.at; sp=none
Stufe 1 — beobachten. Zwei bis vier Wochen Berichte sammeln und legitime Versender reparieren.
DNS-Eintrag vom Typ TXT:
Name / Host
_dmarc.beispiel.at
Wert
v=DMARC1; p=quarantine; pct=25; rua=mailto:dmarc@beispiel.at
Stufe 2 — ein Viertel der Fälschungen wandert in den Spam-Ordner. pct schrittweise auf 100 erhöhen.
DNS-Eintrag vom Typ TXT:
Name / Host
_dmarc.beispiel.at
Wert
v=DMARC1; p=reject; rua=mailto:dmarc@beispiel.at; adkim=s; aspf=s
Stufe 3 — das Ziel. Fälschungen werden abgewiesen; strict alignment ist optional und nur sinnvoll, wenn keine Subdomain sendet.

Woran DMARC-Einträge scheitern

Den Eintrag prüfen

Von Hand mit nslookup -type=TXT _dmarc.ihre-domain.at (Windows) oder dig TXT _dmarc.ihre-domain.at. Die Domain-Prüfung von mailampel bewertet darüber hinaus Richtlinie, Berichtsadresse und Alignment und sagt, welche Stufe als Nächstes ansteht. Was in den Berichten steht, die dann eintreffen, erklärt DMARC-Berichte lesen.

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen p=none, p=quarantine und p=reject?

none: Empfänger prüfen und berichten, stellen aber alles zu. quarantine: Mails, die die Prüfung nicht bestehen, landen im Spam-Ordner. reject: Sie werden gar nicht angenommen. Einstieg immer mit none, Ziel ist reject.

Muss ich eine rua-Adresse angeben?

Pflicht ist sie nicht, aber ohne sie erfahren Sie nie, welche Systeme in Ihrem Namen senden — und können deshalb nicht gefahrlos verschärfen. Eine eigene Adresse wie dmarc@ihre-domain.at genügt; die Berichte kommen als ZIP-Dateien mit XML.

Was passiert ohne DMARC-Eintrag?

Empfänger können SPF und DKIM zwar prüfen, wissen aber nicht, was sie bei Fehlern tun sollen, und schicken keine Berichte. Google und Yahoo verlangen für Massenversender seit 2024 mindestens p=none; ohne Eintrag wird Post dort schlechter behandelt.

Gilt der DMARC-Eintrag auch für Subdomains?

Ja — die Richtlinie der Hauptdomain gilt für jede Subdomain, die keinen eigenen _dmarc-Eintrag hat. Mit sp= lässt sich für Subdomains eine eigene Regel setzen, etwa sp=none, solange eine Subdomain noch nicht sauber ist.