SPF, DKIM und DMARC für Proton Mail einrichten
Eigene Domain bei Proton Mail: Verifizierung, SPF, die drei DKIM-CNAMEs und DMARC — Schritt für Schritt, wie Proton es im Assistenten abfragt.
Proton Mail führt beim Anbinden einer eigenen Domain durch einen Assistenten, der alle nötigen DNS-Einträge nacheinander abfragt — Verifizierung, MX, SPF, DKIM, DMARC. Das ist vorbildlich; hier steht, was die einzelnen Schritte bedeuten und worauf zu achten ist. Diese Einrichtung betreiben wir selbst in Produktion — die Beispiele sind erprobt.
SPF
beispiel.atv=spf1 include:_spf.protonmail.ch ~allDKIM: drei CNAME-Einträge
Proton nutzt drei Selektoren gleichzeitig — damit können Schlüssel im Hintergrund rotieren, ohne dass je eine Mail unsigniert rausgeht. Alle drei müssen gesetzt sein:
protonmail._domainkey.beispiel.atprotonmail.domainkey.<ihr-code>.domains.proton.chprotonmail2._domainkey.beispiel.atprotonmail2.domainkey.<ihr-code>.domains.proton.chprotonmail3._domainkey.beispiel.atprotonmail3.domainkey.<ihr-code>.domains.proton.chDMARC
_dmarc.beispiel.atv=DMARC1; p=quarantine; rua=mailto:dmarc@beispiel.atHäufige Fragen
Der Assistent zeigt alles grün — bin ich fertig?
Fast. Protons Häkchen prüfen die eigenen Einträge. Was der Assistent nicht sieht: doppelte SPF-Einträge von einem früheren Anbieter oder vergessene Versanddienste (Newsletter, Shop), die zusätzlich ins SPF und mit eigenem DKIM gehören. Eine unabhängige Prüfung deckt das mit ab.
Warum drei DKIM-Selektoren statt einem?
Für die automatische Schlüsselrotation: Proton kann einen neuen Schlüssel auf dem nächsten Selektor scharf schalten, während der alte noch gültig ist. Für Sie heißt das: einmal drei CNAMEs setzen, nie wieder anfassen.